Regenbogen

Hier finden Sie unser regelmäßiges Angebot der Trauerbegleitung

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- für Jugendliche


- für Erwachsene


Trauernde finden oft kein offenes Ohr für all das, was sie im Innersten bewegt:
für Schmerz, Einsamkeit, Ohnmacht, Sehn­sucht, vielleicht auch Wut und Enttäuschung, Angst oder Schuldgefühle usw.

Dabei sind meist all diese Gefühle in trauernden Menschen sehr lebendig.

Denn der Tod eines lieben und nahen Menschen trifft uns,
läßt uns irre werden an uns und an allem, was wir vorher für selbstverständlich gehalten haben.

Der Tod erschüttert nicht nur unser Welt- und unser Selbstverständnis,
er zwingt uns zur Wandlung, ob wir wollen oder nicht.

Der Tod reißt oft tiefe Wunden, die man nicht einfach mit ein paar ver-tröstenden Sprüchen zudecken darf,
sondern die leben wollen und dadurch dann irgend­wann auch heilen können.
Dies kann nur geschehen, wenn ich mir Zeit dafür nehme,
wenn meine Trauer einen Raum und einen Ort findet und wenn sie sich ganz langsam und behutsam wandeln darf und kann.

Dazu ist es not-wendig, alle Gefühle zulassen zu können und es zu dürfen.
Durch solch eine klärende und bewahrende Erinnerung kann dann, wenn oft auch zaghaft,
der Blick wieder in die Zukunft gerichtet werden.
Vielleicht gelingt es,
einerseits den Verlust mehr und mehr annehmen zu können,
andererseits Unvollendetes und Ungeklärtes zur Ruhe kommen zu lassen und
andererseits sich zu be­wahren, weiterwirken und -leben zu lassen, was man nicht in ein Grab legen kann.

Gewandelte und durchlebte Trauer ermöglicht, neue Beziehungen zu wagen, sich neu auf das Leben einzulassen.